Arbeitsweise im Systemischen Coaching

In seinem Wesen zeigt Philip Dönhoff ein hohes Maß an Übereinstimmung von Einstellungen, Verhalten und Handeln. Mit gesunder Selbsteinschätzung hat er Werthaltungen entwickelt, die er im Sinne des Klienten einsetzt. Er ist in der Lage seine eigenen Emotionen, Motive, Werte, Erfahrungen und Kompetenzen auf den Klienten und dessen Veränderungsthema auszurichten. Im systemischen Kontext berücksichtigt er zusätzlich die Wechselwirkungen einer Veränderung innerhalb des Unternehmens bzw. der Organisation.

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Im thematischen Kontext des Klienten verfügt er über grundlegendes Orientierungswissen, das im Sinne seines Klienten Anwendung findet. Er agiert im Bezugsrahmen seines Klienten und führt das Coaching auch von der inhaltlichen Seite auf Augenhöhe durch. Dabei kann er mit seinen fachlichen, methodischen und instrumentellen Kenntnissen und Fähigkeiten kreativ Veränderung auslösen und begleiten. Situativ entwickelt er Methoden und Werkzeuge kreativ weiter und passt sie an die Persönlichkeit und die Situation des Klienten an, um ihn in dessen Veränderungsprozess optimal zu unterstützen.

Philip Dönhoff interessiert sich an der Einzigartigkeit einer jeden Person und setzt sich unvoreingenommen mit seinem Klienten und dessen Kontext auseinander. Mit sachgerechtem und beziehungsorientiertem Verhalten ist seine Arbeitsweise gekennzeichnet durch Wertschätzung und Respekt im Umgang mit den im Prozess beteiligten Personen. Er bewegt sich ebenso sicher im Umfeld der oberen Führungsebene wie an der Werkbank eines Industrieunternehmens oder in einem Künstleratelier. Breiter Horizont, systemisches Verständnis und ausgeprägtes Einfühlungsvermögen für unterschiedliche Sichtweisen kennzeichnen seine Arbeitsweise.

Philip Dönhoff – Begleitung durch Veränderungsprozesse

Als Managementberater und Systemischer Coach begleitet Philip Dönhoff Unternehmen und Führungskräfte durch Veränderungsprozesse und Krisenphasen. Dabei hat er im ganzheitlichen Ansatz neben den harten und messbaren Faktoren – Kennzahlen, Strukturen und Prozesse – stets auch die weichen Faktoren wie Werte, Verhalten und Handlungsweisen im Blick.

In seinem Selbstverständnis ist Beratung und Coaching typischerweise mit dem Angebot verbunden, den Klienten durch die verschiedenen Stufen der Veränderung begleiten zu können. In diesem Sinne verbindet er die beiden Felder mit dem operativen Management: In der Beratung ist er Vermittler von Erfahrung, Wissen und analytischer Kompetenz, im Coaching beschäftigt er sich mit Themen, die im Bezug zur eigenen Persönlichkeit des Klienten und dessen Rolle als Unternehmer oder Führungskraft stehen und als operativer Manager packt er selbst mit an und unterstützt tatkräftig die Umsetzung der Entwicklungsvorhaben.

Friedemann Schulz von Thun im Interview

Der Name Friedemann Schulz von Thun ist im Zusammenhang mit dem Coaching eng mit den Begriffen „Inneres Team“, „Kommunikationsquadrat“ und den „vier Seiten einer Nachricht“ verbunden. Im Vorfeld der Preisverleihung für den Life-Achievement-Award hat er den Redakteuren der managerSeminare ein interessantes Interview gegeben. Hier ein kurzer Zusammenschnitt (leider mit grauenhafter Kameraführung, aber dennoch sehenswert..).

Wann macht Organisationsberatung Sinn?

Organisationsberatung unterstützt darin, Strukturen, Abläufe und Kooperationen effektiv weiter zu entwickeln, damit Menschen ihr Bestes zum Erreichen der Ziele der Organisation geben können. Sie findet auf verschiedenen Ebenen statt: mit der Geschäftsleitung, mit Teams, mit Führungskräften, aber auch abteilungsübergreifend mit großen Gruppen.

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Sie kann beispielsweise für ein Unternehmen, oder eine Organisation sinnvoll sein,

  • wenn Führungskräfte, Mitarbeiter und Teams nicht mehr effektiv zusammenarbeiten.
  • Wenn die Aufgaben- und Rollenverteilung von Teammitgliedern unklar ist.
  • wenn Projekte mit vollem Elan begannen und nun in ihrer Entwicklung stagnieren.
  • wenn die Unternehmung wächst und Strukturen eingeführt werden müssen oder die Kommunikation zwischen den Ebenen nicht mehr funktioniert.
  • wenn die Motivation im Keller liegt oder unterschwellige Konflikte wirken.
  • wenn Märkte wegbrechen und eine Neuausrichtung notwendig ist, ebenso wenn Firmen oder Einrichtungen fusionieren.
  • wenn Zukunftsstrategien, Ziele oder Leitbilder entworfen werden sollen.

Konstruktivismus im Coaching

Der konstruktivistische Ansatz im Coaching bedeutet Kurz gesagt die Haltung, dass es keine objektive Realität gibt. Jeder Mensch interpretiert die Dinge und Ereignisse um sich herum aus seiner eigenen Sicht. Er bewertet sie (oft unbewusst) und konstruiert daraus seine eigene subjektive Weltsicht. Diese Weltsicht wiederum bestimmt das Verhalten des Einzelnen.

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Ausgehend von dieser Annahme, sind Probleme oft der gescheiterte Versuch des Klienten, sich bestimmte Bedürfnisse oder Wünsche zu erfüllen – jedoch innerhalb einer unangemessenen Interpretation der Wirklichkeit. Lern- und Veränderungsprozesse hängen somit stark von dem Lernenden selbst und seinen Erfahrungen ab.

Der Ausweg kann in diesem Fall z.B. heißen, die Perspektive zu ändern. Ein Coaching kann genau dabei unterstützen. Nachdem der Klient zuerst seine eigene Realität uneingeschränkt anerkannt hat, erarbeit er gemeinsam mit dem Coach gemeinsam mit ihm nützliche Perspektiven, innerhalb derer sich das Problem auflösen kann.