Als Senior Partner und Gesellschafter der initio Organisationsberatung begleite ich seit 15 Jahren Unternehmensleitungen dabei, ihre Ziele zu überprüfen, Strategien zu entwickeln und Veränderungen umzusetzen.
Zuvor übernahm ich Führungsverantwortung in der Medien- und Digitalwirtschaft – unter anderem bei Bertelsmann, als Geschäftsführer der NETZEITUNG und beim Aufbau des deutschsprachigen Marktes für Travelzoo.
In meiner Beratung verbinde ich diese operative Erfahrung mit meiner Ausbildung in systemischer Organisationsberatung und Coaching. Sie prägt auch meine Gremienarbeit und meine Aufgaben als Mitgründer und Leiter von HAND FÜR HAND und als Vorstandsvorsitzender der Marion Dönhoff Stiftung.
Organisationsberatung: Neue Richtung. Konkrete Veränderung.
Wachstum eröffnet Möglichkeiten und stellt neue Anforderungen. Märkte verändern sich, Erwartungen wichtiger Stakeholder verschieben sich. Unternehmensleitungen müssen entscheiden, welche Ziele weiterhin gelten und wo eine neue Ausrichtung nötig ist. Die Aufgaben führen mich in mittelständische Unternehmen ebenso wie in öffentliche und gemeinnützige Organisationen.
In der Beratung analysieren wir gemeinsam Märkte, hinterfragen Annahmen und wägen Optionen ab. Unterschiedliche Einschätzungen werden offen besprochen. Aus geklärten Zielen entwickeln wir eine Strategie mit verbindlichen Prioritäten. Dazu gehört, Ressourcen neu zu verteilen und Vorhaben zurückzustellen oder zu beenden.
Diese Entscheidungen haben konkrete Folgen für die Organisation. Bereiche und Teams brauchen Klarheit über ihren Beitrag, passende Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen. Wir arbeiten an Strukturen und Prozessen ebenso wie an Führung, Zusammenarbeit und Kultur. Die Entwicklung von Führungskräften und Teams setzt an den Aufgaben an, die vor ihnen liegen.
Dabei beziehen wir die Menschen ein, die das Geschäft und die tägliche Arbeit kennen: im Führungskreis ebenso wie über Bereiche und Standorte hinweg. Während der Umsetzung prüfen wir, was funktioniert, und passen das Vorgehen an.
Aus eigener Führungserfahrung kenne ich den Anspruch, Zukunft zu gestalten, während das Tagesgeschäft weiterläuft. Ich höre genau zu und beziehe Position, wenn Ziele unklar bleiben, Konflikte vermieden werden oder Ambitionen und Möglichkeiten auseinandergehen. [Mehr über initio]
Beirat und Aufsichtsrat: Mitdenken. Hinterfragen. Position beziehen.
In meiner Gremienarbeit verbinde ich Erfahrung aus Unternehmensführung und Geschäftsaufbau mit dem Blick des Organisationsberaters. Gerade bei Wachstum, strategischer Neuausrichtung oder Veränderungen in der Führung hilft diese Verbindung, Chancen und Risiken einzuschätzen und zu beurteilen, ob die Organisation auf die nächsten Schritte vorbereitet ist.
Ein Gremium braucht aussagekräftige Informationen und die Bereitschaft, unbequeme Fragen zu stellen. Risiken müssen offen besprochen und bei Entscheidungen berücksichtigt werden. Dabei kommt es auf ein eigenständiges Urteil und den Mut an, begründet zu widersprechen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wertvoll eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Gremium ist. Vertrauen ermöglicht, Zweifel und schwierige Abwägungen offenzulegen. Klare Rollen helfen beiden Seiten, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Ich vertrete meine Einschätzung und bin bereit, sie an besseren Argumenten zu überprüfen.
Haltung zeigt sich dort, wo Entscheidungen schwierig werden. Rechtliche Vorgaben sind auch unter Erfolgsdruck einzuhalten. Ebenso unverzichtbar sind Integrität und ein sorgfältiger Umgang mit anvertrauten Mitteln. Zu verantwortungsvoller Governance und Compliance gehören offengelegte Interessenkonflikte, wirksame Kontrollen und ein ernsthafter Umgang mit Hinweisen auf Fehlentwicklungen.
Ich bin zertifizierter Aufsichtsrat der ESMT Berlin sowie Mitgründer und Council-Mitglied des ESMT Aufsichtsratsnetzwerks.
Engagement für Freiheit, Verständigung und Bildung
Freiheit ermöglicht uns, selbstbestimmt zu leben und Verantwortung zu übernehmen. Sie zu erhalten, zu stärken und, wo nötig, zu verteidigen, ist eine Aufgabe, die mich persönlich bewegt.
Als Vorstandsvorsitzender der Marion Dönhoff Stiftung und als Mitgründer und Leiter von HAND FÜR HAND übernehme ich Verantwortung für die Ausrichtung und Arbeit zweier Organisationen, die sich diesem Anliegen auf unterschiedliche Weise widmen. Gemeinsam mit unseren Partnern fördern wir demokratisches Engagement, ermöglichen Verständigung über Grenzen hinweg und eröffnen durch Bildung neue Perspektiven.
HAND FÜR HAND – Perspektiven vor Ort schaffen
Mein Engagement in der Flüchtlingsarbeit begann 2015 in Berlin. Aus den Begegnungen dieser Zeit entstand die Frage, wie sich Zukunftsperspektiven in den Herkunftsländern verbessern lassen.
2019 gründete ich gemeinsam mit mehreren Partnern die NGO HAND FÜR HAND, die ich seitdem leite. Im Nahen Osten initiieren und realisieren wir Bildungsprojekte, unterstützen kleine Unternehmungen beim Start und helfen, den Anliegen von Minderheiten Gehör zu verschaffen. Damit wollen wir konkrete Möglichkeiten vor Ort eröffnen und einen Beitrag zur Minderung von Fluchtursachen leisten. [Zu HAND FÜR HAND]
Marion Dönhoff Stiftung – Demokratisches Engagement stärken
Die Marion Dönhoff Stiftung fördert Menschen und Initiativen aus Wissenschaft, Kultur und Politik, die demokratische Kräfte in Osteuropa stärken. Sie bringt sie mit Partnern aus Deutschland zusammen und bietet einen geschützten Gesprächsrahmen für offenen Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Vorhaben.
Als Vorstandsvorsitzender gestalte ich die Ausrichtung der Stiftung mit und vertrete sie nach außen. Im Vorstand entscheiden wir gemeinsam, wo Förderung sinnvoll ansetzen kann. Wir bringen Akteure mit Unterstützern zusammen und pflegen Beziehungen, die gerade unter schwierigen politischen Bedingungen verlässlich sein müssen. [Zur Marion Dönhoff Stiftung]
Weitere Engagements
Seit 2019 gehöre ich der Mitgliederversammlung von Save the Children an. Als Mentor an der gemeinnützigen Hertie Stiftug begleite ich seit vielen Jahren Menschen bei beruflichen Entscheidungen und gebe Erfahrungen aus Führung, Unternehmertum und gesellschaftlicher Verantwortung weiter. [Save the Children] · [Hertie Stiftung)
Ins Gespräch kommen
Ob es um die Entwicklung Ihrer Organisation, ein Gremienmandat oder eine gemeinsame Initiative geht: Ich freue mich darauf, Ihre Aufgabe und Ihre Überlegungen kennenzulernen. [Kontakt aufnehmen]
